Informationen zum Gerichtsbetrieb am BVwG 

Bitte beachten Sie, dass zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 folgende Regelungen am Bundesverwaltungsgericht gelten: 

Einhaltung eines Sicherheitsabstandes

Anderen Personen gegenüber ist im gesamten Gerichtsgebäude ein Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern einzuhalten. 

Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist in den öffentlichen Teilen des Gerichtsgebäudes sowie in den Aufzügen verpflichtend. Die Tragepflicht gilt auch in den Verhandlungssälen, sofern die/der Senatsvorsitzende oder der/die Einzelrichter/in im Rahmen einer Verhandlung nicht anderes anordnet.

Sofern Sie keine eigene Maske mithaben, liegt eine solche beim Sicherheitsdienst zur Entnahme auf. 

Sicherheitskontrolle

Unmittelbar nach Betreten des Gerichtsgebäudes werden Sie – sofern keine Ausnahme gemäß § 4 Abs. 1 Gerichtsorganisationsgesetz vorliegt – einer Sicherheitskontrolle unterzogen, wobei auch eine Messung der Körpertemperatur durchgeführt wird. 

Eingeschränktes Platzangebot in Verhandlungssälen und Wartebereichen

Beachten Sie, dass für Besucher/innen bzw. Begleitpersonen von Parteien sowohl im Verhandlungssaal als auch im Wartebereich derzeit lediglich ein eingeschränktes Platzangebot zur Verfügung steht. 

Für Parteien: Beachten Sie das Hinweisblatt COVID-19!

Sofern Sie als Partei zu einer mündlichen Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht am Hauptsitz Wien oder in einer der Außenstellen Graz, Innsbruck bzw. Linz geladen sind, beachten Sie bitte das jeweilige Hinweisblatt COVID-19 (Wien, Graz, Innsbruck, Linz), welches künftig auch jeder Ladung beigegeben wird, und befolgen Sie darin erteilten Anweisungen.

(Sonstiger) Parteienverkehr nur nach Voranmeldung

Bitte beachten Sie, dass, um Wartezeiten und damit Menschenansammlungen zu vermeiden, Parteienverkehr (bspw. Durchführung von Akteneinsichten udgl.) grundsätzlich nur nach vorheriger Terminvereinbarung (telefonisch od. schriftlich) durchgeführt werden kann.


Das Bundesverwaltungsgericht ist österreichweit die zentrale Anlaufstelle für Beschwerden gegen Behördenentscheidungen in Angelegenheiten der unmittelbaren Bundesverwaltung - mit Ausnahme des Finanzrechts (zuständig ist das Bundesfinanzgericht). 

Die neun Landesverwaltungsgerichte sind in allen Rechtssachen zuständig, die in Vollziehung Landessache sind oder die in mittelbarer Bundesverwaltung vollzogen werden oder der Sicherheitsverwaltung zuzurechnen sind, außer es wird durch Gesetz anderes festgelegt.

Sind Sie mit Entscheidungen einer Verwaltungsbehörde des Bundes nicht einverstanden, können Sie grundsätzlich Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erheben. Hier haben Sie die Möglichkeit, Behördenentscheidungen durch weisungsfreie und unabhängige Richterinnen und Richter überprüfen zu lassen.

Das Bundesverwaltungsgericht ist für Sie zuständig:

  1. Wenn Sie ein Rechtsmittel gegen eine Entscheidung einer Bundesbehörde einbringen wollen (Bescheidbeschwerde).
  2. Wenn eine Behörde mit Ihrer Entscheidung säumig ist (Säumnisbeschwerde).
  3. Wenn eine Bedienstete oder ein Bediensteter einer Behörde gegen Sie einen individuellen Befehl ausspricht oder Ihnen gegenüber Zwang anwendet und Sie dieses Verhalten für rechtswidrig erachten (Maßnahmenbeschwerde).

Den genauen Ablauf eines Verfahrens sowie Informationen zur Übermittlung von Schriftstücken und zur Vergebührung finden Sie hier.

Die Aufgaben des Bundesverwaltungsgerichts sind vielfältig.

Es werden behördliche Entscheidungen aus folgenden Bereichen überprüft:

Der Informations-Folder des Bundesverwaltungsgerichts als barrierefreier Download:

Das Bundesverwaltungsgericht - Ein Überblick