Geldbuße (hier: im Sinne des Vergaberechts):

Das BVergG 2006 räumt dem BVwG die grundsätzliche Möglichkeit ein, einen bereits erteilten Zuschlag (etwa bei rechtswidriger Wahl der Direktvergabe) für absolut nichtig zu erklären. Sollte das nicht möglich sein, hat das BVwG sog. „alternative Sanktionen“ zu verhängen. Diese müssen „wirksam, verhältnismäßig und abschreckend“ sein. Sie bestehen in einer verschuldensunabhängigen Geldbuße nach Vorbild der Kartellstrafen.

Höhe: 20 % der Auftragssumme im Oberschwellenbereich bzw. 10 % im Unterschwellenbereich