Einstweilige Verfügung in einem Vergabekontrollverfahren

Es handelt sich um eine vom Bundesverwaltungsgericht auf Antrag verfügte Maßnahme, mit der einer Auftraggeberin/einem Auftraggeber bestimmte Handlungen in einem Vergabeverfahren für die Dauer eines Nachprüfungsverfahrens untersagt werden. Damit kommt es zu einem (teilweisen) Stopp des betreffenden Vergabeverfahrens, indem beispielsweise die Öffnung der Angebote verboten wird. Die Auftraggeberin/der Auftraggeber soll durch diese Maßnahme aber nicht zur Gänze an der Fortführung des Verfahrens gehindert werden.