Direktvergabe (hier: im Sinne des Vergaberechts):

Bei der Direktvergabe ist ein „formfreies“ Verfahren. Das heißt, die Leistung wird unmittelbar von einem ausgewählten Unternehmer gegen Entgelt bezogen. Sie ist aber nur zulässig, wenn der geschätzte Auftragswert 100.000 Euro nicht erreicht. Der Auftraggeber hat bei diesem Verfahren nur eine sehr eingeschränkte Dokumentationspflicht: Die gegebenenfalls eingeholten Angebote oder unverbindlichen Preisauskünfte sind festzuhalten.